Zwei Auftritte, ein Betrieb
Viele Kunden lernen einen lokalen Betrieb heute zuerst über sein Google-Unternehmensprofil kennen: den Kasten mit Karte, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen, der bei der Suche erscheint. Von dort geht es mit einem Tipp auf die Website.
Profil und Website sind also keine getrennten Baustellen. Sie sind zwei Stationen desselben Weges. Wer sie aufeinander abstimmt, macht es Kunden leichter und gibt auch Google ein stimmiges Bild.
Was das Profil kann und was nicht
Das Unternehmensprofil ist stark bei schnellen Fragen: Wo ist der Betrieb, hat er gerade geöffnet, wie ist er zu erreichen, was sagen andere? Es wird von Google angeboten, und Sie können es ohne Gebühr einrichten.
Für mehr ist wenig Platz. Ausführliche Leistungsbeschreibungen, Ihre Arbeitsweise, Stellenangebote oder eine umfangreiche Bildergalerie lassen sich dort nur begrenzt darstellen. Genau hier übernimmt die Website.
Die gleichen Angaben an beiden Stellen
Der wichtigste Grundsatz ist Einheitlichkeit. Firmenname, Telefonnummer, Adresse oder Einzugsgebiet und Öffnungszeiten sollten auf der Website genau so stehen wie im Profil. Weichen sie voneinander ab, zweifeln Kunden, welche Angabe stimmt.
Legen Sie sich eine feste Schreibweise für Ihren Firmennamen fest und verwenden Sie sie überall. Ändert sich etwas, etwa die Telefonnummer oder die Zeiten über die Feiertage, passen Sie beide Stellen am selben Tag an.
Der Link vom Profil zur Website
Im Profil können Sie einen Link zu Ihrer Website hinterlegen. Prüfen Sie, dass er auf die richtige Adresse führt und die Seite dahinter sofort die Erwartung erfüllt: Wer über das Profil kommt, will meist schnell sehen, was Sie anbieten, und dann Kontakt aufnehmen.
Die Startseite sollte deshalb Ihre wichtigsten Leistungen und die Kontaktmöglichkeiten ohne langes Suchen zeigen. Ein Besucher, der vom Profil kommt, hat bereits Interesse. Die Website darf ihn nicht wieder verlieren.
Kategorien und Leistungen abgleichen
Im Profil wählen Sie eine Hauptkategorie und können Leistungen eintragen. Diese Begriffe sollten sich auf der Website wiederfinden. Steht im Profil „Gebäudereinigung“ mit den Leistungen Unterhaltsreinigung und Glasreinigung, sollte die Website genau diese Leistungen ausführlich erklären.
So bestätigen sich beide Auftritte gegenseitig. Kunden finden auf der Website die Vertiefung zu dem, was sie im Profil gesehen haben.
Fotos doppelt nutzen
Gute Fotos von Arbeiten, Team und Fahrzeugen lohnen sich an beiden Stellen. Im Profil sorgen sie für einen lebendigen ersten Eindruck, auf der Website vertiefen sie ihn.
Achten Sie dabei darauf, dass das Profil nicht nur alte Aufnahmen zeigt, während die Website längst neue Bilder hat, oder umgekehrt. Ein regelmäßiger Blick auf beide Auftritte verhindert solche Brüche.
Bewertungen einbinden
Bewertungen sammeln sich im Profil. Auf Ihrer Website können Sie Besucher darauf hinweisen, etwa mit einem Link „Unsere Bewertungen bei Google“. Wer sich zusätzliche Sicherheit wünscht, findet sie dort mit einem Klick.
Umgekehrt ist die Website ein guter Ort, um zufriedene Kunden um eine Bewertung zu bitten, zum Beispiel auf einer Dankeseite nach einer Anfrage. Kaufen oder selbst schreiben sollten Sie Bewertungen nie.
Beides regelmäßig pflegen
Weder Profil noch Website sind nach dem Einrichten fertig. Ein fester Termin, etwa einmal im Quartal, reicht oft schon: Stimmen Zeiten und Nummern? Gibt es neue Fotos? Sind Leistungen hinzugekommen oder weggefallen?
- Name, Telefon, Adresse oder Einzugsgebiet identisch
- Öffnungszeiten an beiden Stellen aktuell
- Profil-Link führt auf die richtige Seite
- Kategorien und Leistungen auf der Website ausführlich erklärt
- aktuelle Fotos im Profil und auf der Website
- Hinweis auf Ihre Bewertungen auf der Website
Website und Google-Eintrag mit WebTando
Zum Betreuungsvertrag von WebTando gehören neben der Website auch SEO-Texte und die Vorbereitung Ihres Google-Eintrags. Eine bestimmte Platzierung kann niemand garantieren, eine stimmige Grundlage aber schaffen wir gemeinsam mit Ihnen.